Gedicht vom Hammer

Dank dir Schicksal, daß du in meine Hände einen Hammer gabst!
Die Erde hat Berge in den Himmel getürmt: Aber du,
Mein Hammer, hast Tunnel durch sie hindurch geschlagen.
Sie hat Ströme fließen lassen durch die Länder: Aber du,
Mein Hammer, hast Brücken darüber genietet.
Sie hat das Meer zwischen Länder und Völker gelegt: Aber du,
Mein Hammer, hast Schiffe gebaut!
Die Fernen sind unermesslich, Sümpfe, Seen und Flüsse
Halten die Wandernden auf:
Aber du, mein Hammer, hast Eisenwege der Schienen auf die
Erde gelegt, auf gewalzte Schwellen gelascht und verschraubt
aneinander, Dass Mensch zu Mensch, Volk zu Volk kann!

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4 Antworten auf Gedicht vom Hammer

  1. Der Hinz mit dem Prinz (Gast) sagt:

    Heyho meiner,

    mit dem Gedicht könntest du gerne eine Hymne auf die Zwerge geschrieben haben. Aber gefällt mir jut!

  2. theralf sagt:

    REPLY:
    Hm, kannten die Zwerge Eisenbahnen? Aber wie auch immer, das Gedicht hab ich aus nem älteren Fachbuch, nicht selbstgeschrieben.

  3. Sebastian sagt:

    Danke für das Gedicht. Habe es zum Pen and Paper Rollenspiel auf eine Fantasy-freundlichere Form gebracht und ein wenig eingekürzt.

    Dank dir Schicksal, dass Du in meine Hände diesen Hammer gabst!
    Die Erde türmt Berge in den Himmel.
    Aber du, mein Hammer, hast Tunnel durch sie gehauen.
    Über sie fließen breite Ströme.
    Aber du, mein Hammer, hast Brücken darüber geschlagen.
    Es liegen Meere zwischen Völkern.
    Aber du, mein Hammer, hast Schiffe gebaut!

  4. theralf sagt:

    Na, das freut mich aber! Wie bist du denn da drauf gestoßen?

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